Architektur als Social Design

Hopley

 

Bildung ohne Grenzen – eine Schule für Hopley
2014 – Harare, Zimbabwe
Institut für öffentliche Bauten und Entwerfen
Prof. Arno Lederer
Diplomarbeit Kristina Egbers

 

Durch eine Säuberungsaktion der Regierung Zimbabwes (2005) sind viele Wohnungen in der Hauptstadt Harare systematisch zerstört worden. Rund 25 000 Einwohner konnten in den informellen Stadtteil Hopley umsiedeln. Die einzige Schule besteht aus Lehmziegelunterständen und behelfsmäßigen Konstruktionen. Eine neue Schule soll bis zu 1 000 Kinder aufnehmen können. Außerdem soll sie nach dem Schulbetrieb auch abends als Treffpunkt der Einwohner dienen, z.B. als Einrichtung für Feste und Veranstaltungen. Dadurch bildet sie den Mittelpunkt des neuen Stadtteils. Besonders ist die Verwendung der Materialien. Gebrannte Lehmziegel bilden als Rundbögen das Haupttragwerk. So kann auf teure Holzkonstruktionen verzichtet werden. Das Ziegelmauerwerk lässt die Schule zu einem identitätsstiftenden Bau werden, der sich durch die Materialwahl an die Umgebung anpasst, durch die Konstruktionsweise aber neue Möglichkeiten im dortigen Bauwesen aufzeigt.